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Handwerker statt Massenproduzenten

Das Mußbacher Manifest.
Wie mittlerweile durch die Medien bekannt wurde, darf in Kürze Wasser mit verschiedenen Flüssigkeiten, Aromen, Holzspänen und Zusätzen angereichert und auf dem europäischen Markt als Wein verkauft werden. Die EU hat einmal mehr bewiesen, dass Sie in so machen Entscheidungen etwas kurzsichtig agiert.

Das Ergebnis dieser ritualisierten Wasserexperimente im Chemielabor wird sicherlich interessant: Während sich einige Konsumenten nun eventuell über einen gutschmeckenden "Wein" für 35 Cent pro Liter freuen dürfen, werden andere - die auf traditionelle Art und Weise in den USA Wein produzieren - Probleme haben sich gegenüber den Billigwässern durchzusetzen. Wer soll denn da den Überblick behalten, wenn nicht auf den Flaschen steht was da nun drin ist oder nicht: es ist ja sogar mit EU-Segen erlaubt "Jahrgangsaromawässerchen" herzu"titrieren".

Im Mußbacher Manifest werben einige Winzer aus aller Welt gegen die Gesetzschreibung und verlangen einen Rückentscheid. Viele namhafte Weingüter haben sich dieser Kampagne 'Kampf dem Kunstwein' angeschlossen.