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Giacomo Bologna Weine aus dem Piemont in Italien

"Bauen Sie sich einen großen, geräumigen und gut belüfteten Weinkeller und füllen Sie ihn mit vielen schönen Flaschen, von denen einige stehen, andere wieder liegen; Sie werden sie an Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterabenden genußvoll ansehen und dabei an den Mann ohne Wein, Weib, Gesang und Klang denken, der angeblich zehn Jahre länger leben soll als Sie."

Alles begann mit einem Spitznamen...

Giuseppe Bologna hatte seinen schönen Weinberg mit Barbera-Reben in Rocchetta Tanaro und arbeitete als Fuhrmann. Sonntags jedoch spielte er Faustball. Er war ein Meister dieser typischen piemonteser "Sportart". Auf dem Spielfeld nannte man ihn Braida. Dieser Spitzname ging auf den Sohn über, der ihn dann verwendete, um dem Weingut seinen Namen zu geben. Giacomo Bologna, der Gründer des Weinguts, ist eine in jedem Sinne außergewöhnliche Persönlichkeit und der Betrieb war und ist auch heute noch Ausdruck seiner Persönlichkeit und seiner Art, den Wein, das Leben und die zwischenmenschlichen Beziehungen zu begreifen. Giacomo hatte den Frohsinn zu seinem Lebenszweck und die Tafelfreuden zu einem Glaubensbekenntnis gemacht; mit seinem überschwenglichen Temperament hat er Tausende von Personen zum Wein bekehrt. Zum wahren Wein. Giacomo war ein echter Sohn seiner Erde und hat stets ernsthaft an die Leistungsfähigkeit dieses Gebiets und der Rebsorten geglaubt, die darauf angebaut werden. Er hat es immer laut in alle vier Himmelsrichtungen hinausgerufen, daß die Hügel von Rocchetta Tanaro und Barberg, was edlen Charakter und Qualität anbetrifft, nicht hinter einem Burgunder oder etwa einem Pinot nero zurückstehen müssen.

Und er hat recht behalten. Als erster wurde La Monella, ein junger, unverfälschter und ungestümer Barbera geboren. Dann war Giacomo der erste, der sich bewußt wurde, daß der Barbera sich "glänzend" mit dem Holz der kleinen Eichenfässer verstehen würde. Dann kamen der Bricco de11'Uccellone, der Bricco della Bigotta und Ai Suma hinzu. Diese Weine wurden von den internationalen Kritikern in die Reihe der Großen des Weinfachs aufgenommen und haben dazu beigetragen, die Vorrangstellung der Barbera-Rebe auf der ganzen Welt durchzusetzen. Heute stellt sich das Weingut komplett renoviert vor, verfügt über einen modernen, nach den neuesten, technologischen Erkenntnissen ausgestatteten Weinkeller, der es uns möglich macht, die Trauben aus unseren Weinbergen auf die beste Art und Weise in die hervorragende Weine zu verwandeln. Unsere Art der Annäherung an den Wein hat sich überhaupt nicht verändert, sondern ist die geblieben, die uns Giacomo beigebracht hat. Es ist wahr, daß der Wein mit dem Verstand und der richtigen Technik gemacht wird, aber ein großer Wein wird mit dem Herzen gekeltert.